Überforderung – Was tun, wenn alles zuviel wird?

Überforderung – Was tun, wenn alles zuviel wird?

Ich merke, dass gerade sehr viele Menschen stöhnen und sagen: „Mir wird alles zuviel. Ich habe das Gefühl gerade so viele Erledigungen, Termine, Aufträge schaffen zu müssen.“

 

Fast alle Menschen begegnen in Laufe ihres Lebens diesem unangenehmen Gefühl. Es gibt Phasen in denen „alles gut läuft“ und Phasen „in denen der Bär steppt“.

Gerade dann, wenn der Bär steppt, fühlen wir uns überfordert. Alles wird zuviel.

Meist ist es so, dass es genau diese Zeiten sind, in denen wir in unserem Inneren eine Veränderungsphase durchlaufen.

Oft  steht gerade in dieser Zeit eine Entscheidung an!

 

Überlege für dich, gibt es gerade Entscheidungen die getroffen werden wollen aber vor denen du sehr großen Respekt hast und die du lieber nicht anfassen möchtest?

Ein Beispiel, dass du vielleicht auch kennst:

Die Grenzen eines Menschen werden überschritten. Oft geschieht dies unbeabsichtigt under unwissentlich, manchmal auch weil wenig Fingerspitzengefühl oder verstärkte Eigensensitivität mit im Spielt. sind.

Entscheidungen zu treffen beginnt im MINDSET!

Triff deine Entscheidungen in deinem Kopf und dann handle aus deinem Herzen!

 

Ein Beispiel:

„Ab heute entscheide ich für mein Leben. Es ist toll, wenn mir meine Mutter / Schwiegermutter / Großmutter / Nachbarin / … viel hilft, sich einbringt oä. Ich entscheide aber ab heute wann ich diese Hilfe tatsächlich benötige.“

oder

Eine Entscheidung will jetzt umgesetzt werden: „Ich darf liebevoll und wertschätzend Grenzen setzten. Es ist ein Ausdruck meiner Selbstliebe wenn ich Grenzen setzen.“

 

Wenn im Inneren viel passiert, dann taucht schneller das Gefühl der Überforderung auf!

 

7 Tipps bei Überforderung:

 

 

1. Ich überlege mir, ob ich die Situation jetzt ändern kann.

Oft ist es so, dass ich mich überfordert fühle, weil ich mir zuviel aufgelastet habe. Kennst du diese Situationen, in denen du vermeintliche drei Situationen zugleich machen sollst oder willst?
Wenn das der Fall ist, lasse ich eine der beiden oder mehrere ;-(  Tätigkeiten jetzt los.

Lass die Tätigkeit los, die jetzt den wenigsten Nutzen, die geringste Priorität hat. So kannst du das, was jetzt WICHTIG ist mit höherer Qualität tun. Muss das Kind gestillt werden, dann lass es trinken und telefoniere später weiter. Aber oft kommen so viele Tätigkeiten zusammen,… Mache kurze Energiearbeit: Sortiere dich im Inneren und werde zentriert! Stelle deine Beine auf den Boden und atme vertikal durch deinen Körper, vom Scheitel bis zur Sohle. 

Und lasse Unwichtiges für den Moment los!

 

2.     Annehmen der Situation

Es gibt Situationen, die kann man nicht ändern, dann ist annehmen angesagt.
Damit kommst du in den Fluss des Lebens. Innerer Kampf blockiert dich, wie ein großer Stein das Wasser im Flussbett.

Ein Beispiel aus meinem Alltag:
Ich wollte vorhin etwas aus meinem Tiefkühlfach nehmen, damit ich für Mittags ein leckeres Familienessen kochen kann. Es klemmte die erste Lade.
Ich habe vor einigen Tagen, viele frische Lebensmittel eingefroren. Durch die zimmerwarmen Lebensmittels hat die Lade einen feinen Wasserfilm gebildet und eine Eisschichte ist entstanden. Ich habe die Lade nicht rausgebracht, alles war vereist.

Ein  hinauschieben des Problems und der Lösungsfindung hätte mir nicht geholfen. – Irgendwann muss ich in die Lade.

Es hilft mir auch nicht, wenn ich mit Gewalt die Schublade kaputt mache, um zu den Lebensmitteln zu kommen.

Es hilft mir auch nicht, wenn ich jemand andern um Hilfe frage. Denn ich weiß in mir, dass ich um den Weg des Abtauens nichts herumführt. Mein innerer Impuls jemanden um Hilfe zu bitten, ist nur ein Versuch der unangenehmen Arbeit des Abtauens der TK-Schankes zu entgehen.

Also – ich ging ins TUN!
Innerhalb 30 Minuten war alles abgetaut, gereinigt, abgetrocknet und neu eingefroren. Die Lebensmittel für das Mittagessen konnten in Ruhe bis zum Kochen auftauen.

Ich hab die Situation genommen, wie sie ist und das Beste draus gemacht. Durch das annehmen der Situation konnte meine Energie fließen und eine Lösung ist entstanden!

 

3. Atme und fühle wie es deinem Körper geht.

In Situationen in denen alles zuviel wird, befinden wir uns fast nur im Kopf. Unser Gedankenkarussell kreist im Dauerlauf.
Wenn du bewusst atmest und fühlst wie es dir geht, stoppst du deine Gedanken.
Als ich meinen TK-Schrank abtauen musste, aber schon bei meiner Arbeit sein wollte, habe ich geatmet.
Ich stellte fest, dass meine Schultern enorm verspannt waren, mein Atem ganz oberflächlich war, mein Bauch verkrampft, mein Oberkörper rund und mein Kopf hängend war.

Daraufhin habe ich gleich im Stehen einige weiche und tiefe Atemzüge genommen. Meine Körperhaltung korrigierte sich und mit dem Atmen kam Weichheit in meine Schulter, meinen Bauch und meinen Kopf.

Mit dem bewussten Atmen kommst du aus deinen Gedanken raus und in deinen Körper rein.
Atmen ist DER Schlüssel um mit dem Körper liebevollen Kontakt aufzunehmen!

 

4. Bewege dich

Heute Morgen wollte ich eine Runde laufen gehen. Da es stark regnete, habe ich mich für etwas anderes entschieden, das mich in Bewegung, in Fluss und in Geschmeidigkeit bringt. Ich habe getanzt!

Beim Tanzen kann Leichtigkeit und Lockerheit entehen. Wenn du dich Überfordert fühlst, sind es gerade diese wunderbaren Elemente – Leichtigkeit und Lockerheit, Geschmeidigkeit und Fluss – die dich aus der Überforderung zurückholen können und dir wieder das Gefühl der Lebensfreude vermitteln!

Um in inneren Fluss zu kommen ist Bewegung ein sehr hiflreiches Werkzeug. Tanze um Freude zu fühlen!

 

5. Wenn alles zuviel wird, werde ruhig

 

Da diese herausfordernden Zeiten oft Veränderungszeiten sind, kann es für dich heilsam sein, wenn du ruhig wirst und ehrlich in dich hinein lauschst.
Was will dir dein Körper sagen? Wohin soll es tatsächlich gehen? Atme genau dorthin in deinen Körper. Dorthin, wo du das neue Gefühl, das neue positive Ziel fühlst. Stärke deine neue Ausrichtung mit dem Atem. Überprüfe in dieser „Ruhezeit“ die du dir gönnst, wie dein Mindset, deine innere Einstellung, ist.

Beispiel: Du brichst dir dein Bein. Es schmerzt, du hast einen Gips bekommen und musst regelmäßig zu den Röntgenkontrollen. Du bist ganz unruhig, weil du das Gefühl hast, dass du arbeiten gehen musst. Kennst du solche oder ähnliche Situationen?

Atme weich und fühle, wozu dich dein Körper währen dieser Ruhephase einladen möchte! Ist es vielleicht: innehalten, weich werden, annehmen, Nähe und Geborgenheit zulassen? Was auch immer, versuche, dass du dieses Gefühl zB „innehalten“ in dir fühlen kannst und atme dann dort hin. Verstärke das Gefühl „innehalten“ durch deinen Atem.

Wenn alles zuviel wird, werde Ruhig – Zur Unterstützung deiner Gesundheit!

Genau diesen Punkt versuche ich seit langer Zeit ganz bewusst umzusetzen und für mich einzuhalten. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass diese Erfahung besonders wertvoll für mich ist! <3

 

6.Verbringe bewusst jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.

Gerade dann, wenn alles zuviel wird hat man das Gefühl zu wenig Zeit für sich selbst zu haben.

Vor einiger Zeit habe ich den Entschluss gefasst, jeden Tag einige Minuten nur mit mir selbst zu verbringen. Ein Unterfangen, das nicht immer leicht umzusetzen ist. Aber es lohnt sich.

Du kannst beispielsweise

  • einige Zeilen oder Seiten eines bereichernden Buches lesen,
  • etwas malen,
  • kreativ sein,
  • kochen,
  • singen,
  • tanzen,
  • Sport betreiben,
  • ein Tagebuch schreiben oder
  • meditieren.
Vielleicht interessiert dich auch dieser Artikel zu diesem Thema: Alltagstaugliche Meditation leicht gemacht

7. Ausreichend Schlaf

Sorge besonders in Zeiten des Umbruchs und der Überforderung, dass du dich im Schlaf erholen kannst. Denn im Schlaf kannst sich dein Körper erholen und neue Kräfte schöpfen. Wichtig dabei natürlich eine gute Schlafumgebung, frische Luft, entspannte Schlafposition. Vielleicht willst du eine geführte Meditation oder Entspannungsübung vor dem zu-Bett-gehen machen? Ich kann dir das sehr empfehlen! Hier kannst du kostenlos eine Progressive Muskelentspannung nach Jacobson anhören.

Wie würdest du folgende Fragen beantworten:

  • Schläfst du ausreichend?
  • Ist dein Schlafplatz schlaffördernd?
  • Wie dein zu-Bett-geh-Ritual?
  • Wie ist dein Einschlafritual?
  • Kannst du durchschlafen oder wirst du in der Nacht geweckt (zB von deine Kindern, Haustieren usw.)?
  • Verwendest du bist spät in die Nacht dein Handy oder deinen PC?


Zeiten der Überforderung sind Zeiten des inneren Wachstums! Deshalb lass mal locker und freue dich, dass genau diese Zeit eine wunderbare Möglichkeit für dein inneres Wachstum bereithält!

 

Wenn du energetische Unterstützung in deiner Lebenssituation brauchst oder Online-Seminare zum Theme Energiearbeit besuchen möchtest, schau auf meiner Webseite vorbei! www.elisabeth-glaser.at

Besuche meine Onlien-Lernplattform für Humanenergetik! www.elisabeth-glaser.at

Für einen Energetischen Ausgleich oder ein Energetisches Coaching kannst du mich gerne kontaktieren!

T 0664/53 127 83 . elisabeth-glaser@gmx.at . http://www.elisabeth-glaser.at .

portrait-lisi-querformatMit lieben Grüßen,

Elisabeth Glaser (akademische Pflegepädagogin)
HUMANENERGETIKERIN

Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester
Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege
innerwise(R)Practitioner
Engelsymbole von Ingrid Auer(R)
Spirituelle Pädagogik nach Beate Gliedt und Ingrid Auer
Dipl. Entspannungstrainerin
Dipl. Bach-Blütenberaterin und kosmobiologische Beraterin
PranaVita
Craniofluidbalancing
EnergyBalancing
  f   Elisabeth Glaser – Ich freu mich über ein Like!

 

Meine Blogs findest du unter: www.elisabeth-glaser.at

 

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