Wie du innere Anspannung und Druck loswerden kannst!

Wie du innere Anspannung und Druck loswerden kannst!

Einen wunderschönen Gruß aus meiner Gedankenwerkstatt!
Mein Newsletter freier Urlaubsmonat ist vorüber und meine Monatsinspirationen haben mir schon selbst gefehlt. 🙂 Und so habe ich mich heute gleich voller Motivation hingesetzt um für dich einen spannenden Artikel zu verfassen.

 

Heute geht es um inneren Druck und Anspannung. Bestimmt kennst du Situationen und Phasen deines Lebens, die dich stressen und dich unter Druck setzen.

 

Wenn du unter Druck stehst, fühlst du dich vielleicht angetrieben, gereizt, angespannt, kribbelig und gehetzt. Im Inneren fühlt es sich wie gestaut an. Alles wird zuviel und du fühlst dich von anderen angegriffen. Deine Handlungen sind schnell. Du bist in Bewegung und versuchst dadurch deine Spannung abzubauen. Du reagierst schnell wütend oder aggressiv, da sich im Inneren viel Druck aufgestaut hat. Dein Denken lässt in dieser Phase nicht viel Flexibilität zu. Du fühlst dich im Denken eingeengt und siehst nur den einen Weg, den du gerade gehst.
Wenn der innere Druck anhält fühlst du dich wie gelähmt und ohnmächtig.

 

Von außen erkennt man Menschen, die unter starken Druck stehen. An diesen Menschen kann man aufgestaute, hysterische und übermäßige Energie im Kopf und im Brustbereich wahrnehmen. Stark gestresste Menschen wirken auf andere so, als würden sie nur ihr eigenes Ding machen, sie können sich nicht auf andere einlassen. Auf Planänderungen reagieren sie überfordert und grantig.
Wenn du stark unter Druck stehst, verändert das auch deine Ausstrahlung. Innerlich angetriebene Menschen fühlen sich so „aufgestaut“ an, dass ihr Energiefeld unangenehm überfüllt, hart und verschlossen wirkt. Die Energie eines Menschen, der stark unter innerem Druck steht, ist wie bei einem Schnellkochtopf – außen hart und im inneren extrem unter Druck. Diese Energiequalität wird von anderen Menschen wahrgenommen.

 

Du kannst auch körperliche Symptome durch zu starken inneren Druck fühlen. Diese können Schwindel, Kopf- und Rückenschmerzen, Konzentrationsprobleme, Zittern oder Schlafprobleme sein.

 

 


In Zeiten der inneren Anspannung fühlst du dich vermutlich energielos. Energie geht aber nicht verloren. Jeder hat immer 100% Energie.
Es ist immer nur die Frage: „Wofür setzt du deine Energie gerade ein?
Die zweite Frage ist: „Wo fließt die Energie deines Unterbewusstseins hin? Welche unbewussten Programme und Selbstsabotage wird davon angetrieben?

 

  1. Wofür setzt du deine Energie gerade ein?

Reflektiere darüber, welche Ziele du gerader verfolgst:

  • Sind deine Ziele in der aktuellen Situation realistisch?
  • Verfolgst du ein Ziel, dass auf allen Ebenen für dich positiv ist? Hat dieses Ziel auf deiner körperlichen, emotionalen, mentalen, energetischen und spirituellen Ebene einen positiven Effekt oder nicht?
  • Kommen andere Menschen (dein Partner, deine Kinder) zu einem Schaden wenn du deine Ziele verfolgst?

 

  1. Wo fließt die Energie deines Unterbewusstseins hin? Welche unbewussten Programme und Selbstsabotage wird davon angetrieben?

Reflektiere weiter:

  • Bin ich unter innerem Druck, weil ich mir selbst etwas beweisen will?
  • Kann es sein, dass ich von einem erreichen Ziel zum nächsten hetzte ohne davon zu profitieren?
  • Kann es sein, dass ich mich selbst von etwas ablenken möchte?
  • Kann es sein, dass mir mein innerer Druck sagen möchte: „Hör mal auf deinen Körper, hör mal auf diene Gefühle, hör mal auf deine Gedanken, hör mal auf deine Seele?“

 

Innerer Druck hat mit deiner Einstellung dir gegenüber zu tun.

Prof. Dr. Dr. Andreas Hillert, ein Experte auf dem Gebiet der Burn-Out Prophylaxe beschreibt zur Stressentstehung vier wesentliche Punkte:

 

Un-Achtsamkeit
Un-Denkbarkeit
Un-Möglichkeit
Un-Erholung.

 

Dies führt zu Belastung und Missempfindung.

 

Quelle: Prof. Dr. Dr. Andreas Hillert;
A Hillert, M Marwitz (2010): Die Burnout Epidemie oder brennt die Leistungsgesellschaft aus, https://www.virgil.at/media/prof._hillert.pdf

 

 

Bewegung

Bring deine gestaute Energie ins Fließen! Wie schon angesprochen, spürst nicht nur du, sondern auch andere Menschen deine Anspannung. Tu etwas für dich und bewege deinen Körper. Du wirst merken, dass dir deine Energie folgt 🙂 Bewegt sich dien Körper, kommt deine Energie ins Fließen!
Ich nütze das beispielsweise auch für mich. Wenn mein Kopf voll ist, gehe ich „Gehirnauslüften“. Dann ziehe ich meine Laufschuhe an und bin eine Staubwolke oder ich schwimme eine halbe Stunde und lasse meine Gedanken einfach ziehen.

Als ich vor vielen Jahren das erste Mal laufen ging, konnte ich nicht abschalten. Mein Kopf machte mir Druck. So wie ich mir im Berufsleben Druck machte, so machte ich es anfangs auch beim Laufen. Glücklicherweise lernte ich, den Gedanken beim Laufen nicht mehr zuviel Aufmerksamkeit zu schenken. Jetzt lasse ich meine Gedanken kommen, ich höre sie und dann ziehen sie weiter. Ich versuche, dass ich nicht zu lange nachdenke sondern laufe einfach.

 

Vielleicht hast du schon einmal vom „Wandertrieb“ bei dementen Menschen gehört. Das herumgehen von dementen Menschen ist eine Stressreduktion. Demente Menschen gehen, weil sie dadurch die innere Anspannung reduzieren können. (E. Matholycz (2016): Pflege alter Menschen, Springer Verlag, Seite 208). Wenn es auf der unbewussten Ebene bei dementen Menschen wirkt, dann wirkt es natürlich auch bei dir und mir und vielleicht auch bei deinem Kind das sich angespannt und aufgekratzt fühlt. Also reduziere deine innere Anspannung durch Bewegung. Finde eine Sportart, die dir guttut, die dir hilft, dass du ausgeglichen wirst.

 

Klärende Gespräche

Ungeklärte Konflikte brodeln unter der Oberfläche und verbrauchen viel Lebensenergie. Sehr häufig führen Ereignisse die man verdrängt dazu, dass Energie genau dorthin wandert und du dich genau deshalb erschöpft oder angespannt fühlst.

Nimm deinen Mut, springe über deinen Schatten und schau mal, welche ungeklärten Konflikte ausgesöhnt und in einem klärenden Gespräch bereinigt werden können.

 

Sex

Die schönste Nebensache der Welt reduziert Anspannung und Stress. Verbringe doch mal eine schöne Nacht mit deinem Partner/ deiner Partnerin und genieße das Leben.

 

Lachen

Die Lachforschung hat schon vor einigen Jahren die positive Wirkung des Lachens erforscht. So kann man auf der Seite www.lachyoga.at folgendes lesen: „Lachen ist eine der gesündesten und menschlichsten Tätigkeiten. Lachen ist Stress- Emotions- und Sozialmanagement, Lachen trägt dazu bei, den negativen Auswirkungen von Stress entgegen zu wirken. Lachen hat sowohl präventiven als auch therapeutischen Wert. Eine „Lachminute“ wirkt so entspannend wie 45 Minuten herkömmliche Meditation.“

 

Atmen

Atemtechniken werden im Entspannungstraining und in der Meditation eingesetzt. Durch gezieltes weiches Atmen kannst du deine Lebensenergie im Körper bewusst lenken und gestaute Energie ins Fließen bringen. Besonders ideal in Verbindung mit Sport oder Meditation.

 

Achtsamkeit

Prof. Dr. Dr. Andreas Hillert, ein Experte auf dem Gebiet der Burn-Out Prophylaxe empfiehlt diesen und die nächsten drei Punkte. Eine Grafik dazu kannst weiter unter sehen.

 

Achtsamkeit bedeutet, im Moment zu sein. Überprüfe, was wirklich für dich wichtig ist. Reflektiere, ob du dich gerade verläufst und ob du wegen einer Sache angespannt bist, die es eigentlich nicht wert ist, dass du so viel Energie dafür verbrauchst.

 

Flexibilität im Denken entwickeln

Lasse einmal andere Lösungen zu oder handle mal auf eine ganz andere Art und Weise. Unsere Erfahrungen und die damit verbundenen Erkenntnisse, ob für uns etwas gut oder schlecht läuft, lassen uns so reagieren wie wir es tun. Manchmal ist es aber auch gut, wenn wir mal wieder was Neues ausprobieren und dadurch im Denken flexibel werden. So können wir auf Kursänderungen anderer Personen leichter reagieren.

 

Möglichkeiten entwickeln um problematischen Situationen zu verbessern

Setzte deine neuen Gedanken der Kursänderung gleich in die Praxis um. Suche nach Lösungen für Probleme und setze diese Lösungen auch um.

 

Erholung schaffen

Ein erholter Emotionalkörper und ein erholter Mentalkörper können zu einem erholten physischen Körper führen. Deshalb sorgen für Erholung auf allen Ebenen!

Quelle: Prof. Dr. Dr. Andreas Hillert;

A Hillert, M Marwitz (2010): Die Burnout Epidemie oder brennt die Leistungsgesellschaft aus, https://www.virgil.at/media/prof._hillert.pdf

 

 

In diesem Sinne wünsche ich dir einen ausgeglichenen Start in den Herbst!
Fühle deine innere Kraft und bring dein Leben in Fluss!

 

Mit wunderschönen Grüßen

 

Elisabeth Glaser

 

P.S.:
Bei mir bist du richtig, wenn du unangenehme oder schmerzliche Situationen aus deinem Leben entlassen möchtest oder dich persönlich weiterentwickeln willst!

+43 (0)664/53 127 83 . elisabeth-glaser@gmx.at . https://www.elisabeth-glaser.at

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