Wie viel Leid ertragen wir?

Wie viel Leid ertragen wir?

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Das neue Jahr schreitet Woche für Woche voran und die Grippewelle hat viele Menschen zu einer Pause eingeladen. Solche Pausen sind manchmal schwer auszuhalten. Weil Schmerzen und Erkrankungszeichen den Tagesablauf in eine ungewohnte Form bringen. Aber auch, weil das oft die Zeit ist, in der reflektiert und über den Sinn des Lebens nachgedacht wird. Seit längerem beobachte ich, dass Menschen erst dann in ihre Kraft kommen können, wenn sie beginnen das Leid in ihrem Leben zu reduzieren.

Menschen passen sich oft an Gegebenheiten an. Auch an Gegebenheiten die ihnen nicht gut tun. Das weiß man aus der Psychologie. Es ist erstaunlich, dass wir Menschen uns nicht automatisch immer den „heilsten“ Weg suchen. Viele Menschen bleiben lange Zeit in unerträglichen Situationen, weil sie es gewohnt sind oder weil sie nicht wissen, wie sie dieser Situation entfliehen oder sie konstruktiv verändern können. Dieses Verharren schafft Leid.

Was verursacht in dir Leid?

  • Der Verlust eines Menschen?
  • Eine belastende Situation aus der du nicht raus kommst?
  • Eine Erkrankung, die dich an deine Grenzen bringt?
  • Der Verlust deiner Wohnung oder deines Arbeitsplatzes?
  • Streit mit einem Menschen?
  • Weil du dich immer ausnutzen lässt?
  • Du empfindest dich vom Leben schlecht behandelt?
  • Weil andere Menschen deine Grenzen nicht respektieren?

Leid kann sich sehr unterschiedlichen Ursprungs sein, aber wie wird Leid definiert?

 „Leid ist eine Grunderfahrung und bezeichnet als Sammelbegriff all dasjenige, was einen Menschen körperlich und seelisch belastet. Unter anderem werden die Nichterfüllung von Bedürfnissen, Hoffnungen und Erwartungen, der Verlust von nahestehenden Individuen, die Trennung von sozialen Gruppen, äußere Zwänge und Begrenztheiten, Alter, Krankheit, Tod und Schmerzen als Leid empfunden.[1] Leid ist immer subjektiv. Was tatsächlich als Leid empfunden wird, hängt vom Individuum ab, also von eigenen Erfahrungen und Einstellungen.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Leid, 5.1.2017 zitiert nach: [1]vgl. Brockhaus Enzyklopädie, 21. Auflage: „Leid, Sammelbegriff für alles, was den Menschen körperlich und seelisch belastet, …“ Meyers Enzyklopädisches Lexikon, 9. Auflage: „Leid, Schmerz, Krankheit, … v.a. seel. Betrübnis. Die Frage nach Ursprung, Zweck und Überwindung des L.s ist in der Religionsgeschichte sehr unterschiedl. beantwortet worden. …“ Das Große Dudenlexikon (o.J.): „Leid, menschl. Grunderfahrung der Unterbrechung des glückl.-friedvollen Lebensverlaufs, …“

Von einer sehr lieben Energetiker-Kollegin habe ich einmal den passenden Satz „Leid ist immer die Abwesenheit von Liebe“ gehört.

Dieser Satz hat mich veranlasst, zu hinterfragen wo ich in meinem Leben leide und in diesen Bereich keine Liebe hinlasse. Natürlich habe ich einige Bereiche entdeckt.

Sehr oft merke ich, dass es er Bereich der mangelnden Selbstliebe ist, der Leid in uns erzeugt. Wie meine ich das?

Wenn sich ein Mensch nicht vollständig mag oder liebt,

  • kritisiert er sich selbst,
  • verleugnet sich selbst,
  • respektiert seine Grenzen nicht,
  • drückt seine Bedürfnisse nicht aus,
  • kann er sich nicht so annehmen wie er ist,
  • manche hassen sich selbst oder
  • tun sich selbst weh.

Durch mangelnde Selbstliebe entstehen auch Schmerzen wie:

  • man raucht noch eine Zigarette, obwohl man weiß, dass sie schädlich ist,
  • man ißt um Mitternacht noch ein Wurstbrot obwohl es einem nicht gut tut oder
  • man umgibt sich mit Menschen die einem energetisch belasten oder
  • fällt zum 100ertsten Mal auf den gleichen Fehler rein.

Ich sehe es so oft, dass der Bereich der Selbstliebe eines der größten Lernthemen der Menschen ist. Im Allgemeinen aber auch das Lernthema „Liebe leben“. Die Wertschätzung zu uns selbst und anderen. Das wird uns vermutlich in den nächsten Jahren immer mehr begegnen.

Ein weiterer Punkt der viel Leid verursacht, sind Projektionen auf andere Menschen:

Jemand anderer wird für mein Leben verantwortlich oder sogar schuldig gemacht.

  • Der Vorgesetze ist schuld wegen dem und dem,
  • der Nachbar ist schuld an diesem und jenem,
  • die Eltern sind sowieso schuld am schlechten Leben und
  • der Partner ist schuld an etwas anderem.

usw.

Heute ist mir ein wundervoller Satz begegnet „Lasse Weite in deine Gedanken und deinen Geist“ so kann man eine neue Sichtweise bei Leid in das Leben bringen. Denn wenn Gedanken weit werden, können neue Lösungen entstehen. Man hat plötzlich eine Idee die einem weiterhilft.

Besonders bei Projektionen ist Veränderung der Sichtweise sehr hilfreich!

Der erste Schritt liegt da im eigenen „weich werden“ und „einen Schritt zurücksteigen“. Sich einmal erlauben das Problem, das Leid von einer neuen Perspektive aus zu betrachten. Erlaube dir, dass du deine fixen und starren Meinungen zu dem Thema weich werden lässt und dir erlaubst, sie mal zu hinerfragen. Stell dir dazu auch ruhig die Frage: „Wie geht es dem anderen Menschen dabei? Warum hat er/sie so reagiert“.

Mir hilft es oft, wenn ich mir dann denke: „Niemand sonst merkt, dass ich das Problem von mehreren Seiten zu betrachten beginne. Ich mache das nur für mich.“ So habe ich das Gefühl der Privatsphäre und kann mich besser darauf einlassen.

Ich habe vorhin von Selbstliebe und Liebe gesprochen. Das ist ja ein sehr weit gedehnter Begriff. Jeder Mensch versteht darunter etwas anderes. Den Begriff der Liebe den ich meine ist die Energie unserer (spirituellen) Quelle. Die Energie unserer Quelle ist reine bedingungslose Liebe. Diese Energie wir auch als eine göttliche Energie bezeichnet.

Wie kannst du jetzt mit dieser Energie umgehen und sie dorthin bringen wo Leid ist?

Wenn du Leid empfindest, möchte ich dich einladen, Liebesenergie aus deinem Herzen in die schmerzende, kranke, belastende Körperstelle zu senden. Bringe dazu deine Körperenergie ins Fließen.

Stelle dir vor, du bist mit einem Stromkabel vom Scheitel aus mit deiner Steckdose im Kosmos, deiner Quelle verbunden. Stecke dazu deinen Stecker in die Dose. Von dort atmest du liebevolle Energie in deinen Scheitel und von dort in dein Herz. Dadurch kannst du dein Herz öffnen.

Probiere das mal aus, das ist eine wundervolle Übung!

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Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens Leid verspürt. Diese Erfahrung speichert sich auch in unserem Unterbewussten. Und von dort wirkt es sich auf den Menschen aus. Das heißt aber nicht, dass es von dort aus ein ganzes Leben lang sein Unwesen treiben muss. Mit energetischen Techniken kann das Unterbewusstsein in Harmonie gebracht werden.

Mein Tipp für dich ist: Übe, dass du die Energie deiner (spirituellen) Quelle in deinen Körper bringst und besonders dorthin, wo du Leid spürst!

Alles Liebe,

Herzliche Grüße,

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Elisabeth Glaser (akademische Pflegepädagogin)
HUMANENERGETIKERIN

Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester
Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege
innerwise(R)Practitioner
Engelsymbole von Ingrid Auer(R)
Spirituelle Pädagogik nach Beate Gliedt und Ingrid Auer
Dipl. Entspannungstrainerin
Dipl. Bach-Blütenberaterin und kosmobiologische Beraterin
PranaVita
Craniofluidbalancing
EnergyBalancing
  f   Elisabeth Glaser

 

Meine Blogs findest du unter www.elisabeth-glaser.at und https://elisabethglaserdotat.wordpress.com/

 

 

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